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Handwerk bleibt bei der Berufswahl attraktiv

Wieder mehr als 10.000 neue Lehrverträge im hessischen Handwerk

Die Zahl der neu abgeschlossenen Lehrverträge im hessischen Handwerk bleibt auf einem hohem Niveau: Insgesamt 10.051 neue Lehrverträge haben die drei hessischen Handwerkskammern im Erhebungszeitraum 1. Oktober 2015 bis zum 30. September 2016. Der endgültige Stand fließt nun in den offiziellen Berufsbildungsbericht der Bundesregierung ein. Das hessische Handwerk knüpft mit dem Wert an das Vorjahresniveau an.

„Das hessische Handwerk bleibt damit stärkster Ausbilder der mittelständischen Wirtschaft“, sagt Bernhard Mundschenk, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern. Sorge bereite nach wie vor der Mangel an geeigneten Lehrstellenbewerbern. Anstelle eines Lehrstellenmangels gebe es vielfach einen Lehrlingsmangel. Mit einer Ausbildungsquote von acht Prozent (auf 100 Mitarbeiter kommen acht Auszubildende) bilde das Handwerk stärker aus als jeder andere Wirtschaftsbereich. Trotz des Trends zur Akademisierung bliebe das Handwerk und damit das duale Ausbildungssystem bei der Berufswahl attraktiv. Dennoch sieht Mundschenk weiteren Handlungsbedarf. „Wenn das so bleiben soll, müssen wir am Ball bleiben und weiterhin für das Handwerk werben“, sagt er. Die bundesweite Imagekampagne des deutschen Handwerks, an der sich auch die drei hessischen Handwerkskammern beteiligen, wird deshalb im kommenden Jahr noch stärker den Fokus auf Jugendliche richten.

Kammerbezirk Kassel: Größter Zuwachs im Landkreis Marburg-Biedenkopf 

Mit einem Plus von 7,2 Prozent fällt der Landkreis Marburg-Biedenkopf positiv bei der Entwicklung der neu eingetragenen Ausbildungsverhältnisse im Handwerk auf. Das ist sowohl anteilsmäßig als auch in absoluten Zahlen (+30 von 419 auf 449) der höchste Wert aller Landkreise im Kammerbezirk Kassel.

Überreichung der Meisterbriefe 2016 im Tagungsgebäude der Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf

 In diesem Jahr feierten rund 200 Gäste die diesjährigen Meisterinnen und Meister des Handwerks während der Meisterfeier der Kreishandwerkerschaft Marburg und den angeschlossenen Innungen im Tagungsgebäude der Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf.  Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher und der Präsident der Handwerkskammer Kassel, Heinrich Gringel, konnten 43 Meisterbriefe an die Jungmeisterinnen und -meister überreichen.

Als Ehrengäste gratulierten Holger Schwannecke, Generalsekretär des ZDH, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, Landrätin Kirsten Fründt und der Marburger Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies den Meisterinnen und Meistern. 

Die größte Anzahl der Meisterbriefe erhielten Kraftfahrzeugtechniker; weiterhin waren Meister und Meisterinnen des Friseur-, des Elektrotechniker- , des Maler- und Lackiererhandwerks vertreten. 

Das Programm und die Liste der Meisterinnen und Meister sind hinterlegt: Faltblatt 2016.

Praktischer Leistungswettbewerb: Neun erfolgreiche Teilnehmer mit Bezug zur Kreishandwerkerschaft

Stellvertretend für alle erfolgreichen Teilnehmer: Die Auszeichnung von Sven Sohn (2. von links) mit Herbert Bamberger (ARS, links), Erich Muth (Fa. Heinrich Naumann GmbH & Co KG, 2. von rechts) und Steffen Dyroff (ARS).

Unter den neun erfolgreichen Landessiegern/innen, die in einem Betrieb im Bezirk der Kreishandwerkerschaft Marburg oder bei einem Mitgliedsbetrieb der Innungen ausgebildete wurden oder die Ihre Prüfung vor einem Prüfungsausschuss einer unserer Innungen sehr erfolgreich abgelegt hatten, sind in diesem Jahr sechs junge Männer und drei junge Frauen (Ausbildungsbetriebe in Klammern):

Als Landesieger/innen können folgende erfolgreiche Teilnehmer vermeldet werden: Buchbinderin Karin Dönges (Hessisches Staatsarchiv, Marburg), Maurer Sven Sohn (Heinrich Naumann GmbH & Co. KG, Münchhausen), Mechatroniker für Kältetechnik Tobias Rauch (Spörck Kälte-Klimatechnik GbmH, Cölbe), Raumausstatterin Kirsten Molitor (Trommershäuser & Fus GmbH & Co. KG, Marburg), Steinmetz- und Steinbildhauerin Lena Repp (Joseph Paffrath e.K., Marburg), Straßenbauer Sebastian Ludwig (DBM, Marburg),

Den Zusatz-Wettbewerb „Die gute Form“ im Tischlerhandwerk gewann Jannik Arnold (Fa. Rabe Innenausbau GmbH, Münchhausen); er wurde außerdem 2. Landessieger. Als Kammersieger waren erfolgreich: Land- und Baumaschinenmechatroniker Philip Herbold (J.H. Herbold Landmaschinen e.K., Spangenberg / Mitgliedsbetrieb der LandBauTechnik-Innung Nordhessen) und der Feinwerkmechaniker Tarek Josias Oehler (Philipps-Universität, Marburg).

Wir gratulieren allen erfolgreichen Teilnehmern und den Ausbildungsbetrieben ganz herzlich!

Der Fleischerverband Hessen suchte in Marburg die besten Nachwuchskräfte

Die Sieger des hessischen Landesleistungswettbewerbes der Fleischerjugend 2016 kommen aus den Innungen Gelnhausen–Schlüchtern und Frankfurt–Darmstadt–Offenbach

Am 27. und 28. September 2016 hat der praktische Landesleistungswettbewerb der Fleischerjugend in Marburg in der Käthe-Kollwitz-Schule stattgefunden.

Neun Jahrgangsbeste der beiden Ausbildungsberufe des Fleischerhandwerks aus Hessen haben die Herausforderung angenommen und sich dem Wettbewerb gestellt. An zwei Tagen haben sie unter Anspannung und Zeitdruck hervorragende Leistungen erbracht.

Frau Celine Vogel (mit Pokal) aus Weiterstadt wurde erste Siegerin bei den Fleischerei-Fachverkäuferinnen. Ihr Ausbildungsbetrieb war Edeka Winkler in Weiterstadt.

Herr Kenneth Kurtz (ebenfalls mit Pokal) aus Sinntal belegte den ersten Platz bei den Fleischern. Er absolvierte seine Lehre bei dem Hofladen Deuker in Sinntal.

Die beiden Sieger werden die hessischen Farben beim Bundesleistungswettbewerb der Fleischerjugend Mitte November in Freiburg vertreten. Zu den Gratulanten in Marburg gehörten neben Obermeister Hermann Rhiel (v.l.n.r. im Bild) Schulleiterin Dr. Urslua Knell, Fachlehrer Johann Figura, Landeslehrlingswart Stefan Stolle und Landrätin Krsten Fründt sowie (v.r.n.l.) Landesinnungsmeister Eckhart Neun und Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. 

Automobilausstellung der Kfz-Innung gut verlaufen

Bei bestem Wetter und hochsommerlichen Temperaturen fand am 10. und 11. September die Automobilausstellung der Kfz-Innung Marburg unter Beteiligung von etlichen Autohäusern aus dem Kreise der Mitgliedsbetriebe auf dem Messegelände in Marburg statt. 

Auf 17 Einzelmesseständen konnten sich die Besucher rund 400 Neu-, Gebraucht- und Vorführwagen sowie eine  Auswahl an ansprechenden Oldtimerfahrzeugen des Marburger Automobilclubs an zwei Tagen anschauen. Obermeister Ralf Funke zeigt sich mit dem Verlauf des Ausstellungswochenendes sehr zufrieden und wies bereits auf die nächste Ausstellung voraussichtlich wieder am zweiten Septemberwochenende in 2017 hin. 

Freisprechungsfeier für 82 erfolgreiche Prüflinge in 18 Handwerksberufen

Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher und sein Stellvertreter Hartmut Pfeiffer zeichneten die Junggesellen/in für besondere Leistungen in der Prüfung aus.

Zur Sommer-Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Marburg und der angeschlossenen Innungen waren etwa 300 Gäste in das Cineplex-Kino in Marburg gekommen. 82 Junggesellinnen und -gesellen aus 18 Berufen erhielten an diesem Abend ihre Prüfungszeugnisse von Obermeistern, Lehrlingswarten und Prüfungsausschussmitgliedern.

Organisiert wird die Veranstaltung jeweils im Wechsel durch die Innungen. Diese Veranstaltung wurde von der Maler- und Lackierer-Innung gestaltet. Nach der Begrüßung durch den stellv. Obermeister Ludwig Schneider und Grußworten von Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies, Marian Zachow, Erster Kreisbeigeordneter Landkreis Marburg-Biedenkopf, und Bereichsleiter Gerhard Wenz (Agentur für Arbeit) hielt Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher seine Ansprache zur Freisprechung.

Für besondere Leistungen wurden sechs Prüflinge ausgezeichnet (Ausbildungsbetrieb in Klammern):

Kfz-Mechatroniker Sascha Dully aus Lahntal (BBZ Marburg),
Straßenbauer Sebastian Ludwig aus Kirchhain (DBM Stadt Marburg),
Land- und Baumaschinenmechatroniker Jonathan Bitter aus Burgwald (Raiffeisen Waren GmbH Frankenberg),
Bau- und Metallmaler Benny Wagner aus Marburg (BBZ Marburg),
Maurer Sven Sohn aus Haina (Heinrich Naumann GmbH & Co. KG, Münchhausen),
Tischlerin Johanna Prokopetz aus Marburg (Guido Heinrich Textor e.K., Marburg).

Im Anschluss erfolgte die Überreichung der Zeugnisse an die erfolgreichen Prüflinge der Sommerprüfung 2016. 

Alle Prüflinge und den Ablauf der Veranstaltung finden Interessenten hier: Freisprechungsfeier 08.09.2016

25- und 40jähriges Arbeitsjubiläum in der Buch- und Steuerberatungsstelle

Ehrung für Eva Breitstadt und Thomas Kreiter

Mit Eva Breitstadt und Thomas Kreiter ehrte die Kreishandwerkerschaft Marburg zwei langjährige Mitarbeiter. Als zusätzliche Gäste bei der betriebsinternen Feierstunde konnte Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher die Ehrenkreishandwerksmeister Helmut Henkel und Horst Holzapfel, sowie Hans-Jürgen Ziepprecht in seiner ehemaligen Funktion als letzter Buchstellenausschuss-Vorsitzender begrüßen. Nach einem kurzem Streifzug durch die Geschichte der KH-Buch- und Steuerberatungsstelle und Dankesreden wurden die Jubiläumsurkunden überreicht.

Eva Breitstadt begann als Bürokauffrau in der Buch- und Steuerberatungsstelle und ist nun seit 25 Jahren für die KH tätig. Mittlerweile betreut Sie einen festen Mandantenstamm im Bereich Lohnabrechnung und Finanzbuchhaltung. Auch für die Vorbereitung der rechtzeitigen Anweisung der Lohnzahlungen für die Mitarbeiter der Buch- und Steuerberatungsstelle ist sie verantwortlich.

Thomas Kreiter hat seine Arbeit 1976 noch in den Räumen der Barfüßerstraße aufgenommen, dem damaligen Sitz der Kreishandwerkerschaft Marburg. Erst 1977 erfolgte der Umzug in das heutige Gebäude. Auch er begann als Bürokaufmann, es folgten Weiterbildungen zum Finanzbuchhalter und schließlich die Ernennung zum Leiter der Buchstelle im Jahr 1993, sowie die Bestellung zum Steuerberater.

Gründungsversammlung Holzbau Cluster Hessen im Juni 2016 in Marburg

Die Teilnehmer an der Gründungsversammlung

Nach intensiver Vorbereitungsarbeit konnte am 15. Juni in Marburg das Holzbau Cluster Hessen (HCH) gegründet werden. Durch finanzielle Förderung aus Mitteln des Hessischen Wirtschaftsministeriums und der EU konnte in einer Vorphase eine Potentialanalyse und Machbarkeitsstudie für das geplante Cluster durchgeführt werden.

Nach erfolgreichem Abschluss dieser Vorphase wurden in einer Kickoff-Veranstaltung in Kassel im Februar 2016 die Weichen für die Gründung gestellt. In der Folgezeit wurde eine Satzung entworfen, die die Anforderungen der Gemeinnützigkeit des neu zu gründenden Vereins gewährleistet. Im Juni 2016 konnte schließlich die Gründungsversammlung für das Cluster in Wolfhausen bei Marburg stattfinden. Dort wurde die entworfene Satzung einstimmig angenommen und der Vorstand des Vereins konnte gewählt werden.

Das Holzbau Cluster Hessen versteht sich ganz besonders als Dienstleister für die Betriebe, Institutionen, Bildungseinrichtungen und Kommunen entlang der Wertschöpfungskette Holz. Darüber hinaus soll es Ansprechpartner für die Zulieferindustrie und angrenzende Gewerke, aber auch für Politik und Gesellschaft sein.

Wesentliche Aufgabe des Clusters sind daher die Kommunikation und Kooperation zwischen Betrieben und Institutionen wie Hochschulen, Kommunen und Landkreisen. Dazu gehören auch Informationspolitik und die Ausarbeitung von Prozessen und Dienstleistungsstrategien im Sinne der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.

Die Zimmerer-Innung Marburg zählt ebenfalls mit allen Mitgliedsbetrieben ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern des Holzbau Clusters Hessen. Weitere Informationen über die Ziele, alle Partner und die Zusammensetzung des Vorstands finden Interessenten auf http://www.holzbau-cluster-hessen.com.  

Studie beweist: Fortbildung zahlt sich aus!

In seiner jüngsten Studie hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Bildung veröffentlicht. Die wichtigsten Erkenntnisse stellen wir kurz im Überblick dar:

Knapp 30 Prozent der Meister und Techniker verdienen mehr als ein durchschnittlicher Akademiker. Es gibt also durchaus eine nennenswerte Zahl von Meistern, die mehr verdienen als ein Arzt oder Ingenieur. Umgekehrt verdienen sogar 25 Prozent der Akademiker weniger als ein durchschnittlicher Meister oder Techniker. Die meisten Meister und Techniker verdienen genauso viel wie Bachelor-Absolventen. Es muss also nicht immer das Abitur sein: 25 Prozent der "Top-Verdiener" unter den Meistern und Technikern haben einen Hauptschulabschluss, etwa 50 Prozent einen Realschulabschluss. Die unmittelbar nach dem jeweiligen Qualifikationsabschluss bestehenden Gehaltsunterschiede zwischen akademisch und beruflich Qualifizierten sind relativ gering – und nach 5 Jahren Berufserfahrung noch einmal deutlich geringer

Interessenten finden die Studie sowie weitere Informationen und Dokumente auf den Internet-Seiten des Instituts: www.iwkoeln.de/studien/iw-trends/beitrag/regina-flake-dirk-werner-michael-zibrowius-karrierefaktor-berufliche-fortbildung-278405

Marburger Hochbauer sind erfolgreich beim Berufsschulwettbewerb der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zum Thema Arbeitsschutz

Kleine Abordnung der Klasse (von links nach rechts): Steffen Dyroff (Klassenlehrer / Adolf-Reichwein-Schule), Muhammet Hasgöl (Firma Giersbach & Stoll / Eschenburg), Marvin Ebert (Firma Seibel / Dautphetal), Deniz Eren (Firma Hainmüller & Klingelhöfer / Neustadt-Mengsberg), Philipp Belz (Firma Scheld / Biedenkopf)

Preisverleihung in Bad Wildungen in der Hans-Viessmann-Schule

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) veranstaltet jedes Jahr einen Schülerwettbewerb mit dem Überbegriff „Gesundheit“. In diesem Jahr fand der Wettbewerb zum 44. Mal statt und das Thema Arbeitsschutz stand im Fokus mit dem Titel „ Sicher - Richtig - Gut“.

Auch die Marburger Hochbau-Auszubildenden der Adolf-Reichwein-Schule waren dabei und gewannen einen Preis. Sie gestalteten zwei Plakate mit den Titeln „Echte Helden tragen Helme“ und „Tu es einfach“.  Es sollte jeweils der Arbeitsschutz auf der Baustelle im Fokus stehen. Beim ersten Plakat wurde durch den Slogan „Echte Helden tragen Helme“ auf amüsante Art auf die Helmpflicht auf der Baustelle hingewiesen. Das zweite Plakat sagt aus, dass man einfach den Arbeitsschutz beachten soll - egal was die anderen sagen. Denn es geht um die eigene Gesundheit.

All das soll sich hauptsächlich an Jugendliche richten, die in den neuen Lebensabschnitt Berufsausbildung im Bau-Handwerk eintreten. Der gesunde junge Mensch soll durch einen guten Sicherheitsschutz, soweit möglich, frei von Verletzung und Krankheit bleiben. Mit den beiden Titeln gewannen die Marburger Auszubildenden den Kreativpreis im Wert von 200,00 Euro. 

Brottest 2016: Übersicht der prämierten Brote der Bäcker-Innung Marburg

Michael Isensee von IQ Back erläutert die Testkriterien für die Brote während des öffentlichen Brottests

Auch in diesem Jahr testete das Institut für Qualitätssicherung von Backwaren (IQBack) im Rahmen des freiwilligen Brottests die große Vielfalt an Broten der Innungsfachbetriebe. 
Die Brote wurden in der öffentlichen Brotprüfung auf die Kriterien Geschmack, Form und Aussehen, Oberflächen- und Krusteneigenschaften, Lockerung und Krumenbild, Struktur und Elastizität sowie den Geruch geprüft.

Seit vielen Jahren erhalten die Mitgliedsbetriebe der Bäcker-Innung Marburg für ihre eingereichten Brote Gold- und Silberurkunden.  Die Innung hat diese handwerklichen Qualitätsprodukte in einer Übersicht mit knapp 50 Broten aus den Innungsbäckereien zusammengestellt, die darüberhinaus auch zum Brottest informiert . Die Urkunden für die ausgezeichneten Brote finden die Kunden in den Verkaufsräumen der Bäckereien. 

 

Eine Übersicht der ausgezeichneten Produkte ist in der Geschäftsstelle der Innung bei der Kreishandwerkerschaft erhältlich und ist hier hinterlegt.

Auszeichnung für Betriebe der Fleischer-Innung Marburg mit Urkunden zur Freiwilligen Selbstkontrolle 2016

Hermann Rhiel (5.v.l.), und Marian Zachow (7.v.l.) überreichten den Fleischereifachbetrieben die Urkunden und gratulierten zu sehr guten handwerklichen Leistungen.

Im Rahmen der Freiwilligen Selbstkontrolle erhielten 21 Betriebe der Fleischer-Innung Marburg die Urkunden für ihre "Qualitätsprodukte aus Hessen". Marian Zachow, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Marburg-Biedenkopf und Hermann Rhiel, Obermeister der Fleischer-Innung Marburg, übergaben die Urkunden für insgesamt 62 ausgezeichnete Fleisch- und Wurstwaren.
Grundlage für die Auszeichnung ist eine strenge Qualitätsüberprüfung, der sich die Fleischerfachgeschäfte freiwillig unterziehen. Wurst- und Fleischproben aus eigener Produktion wurden eingereicht und von externen Prüfern getestet. Die Beurteilung der handwerklich hergestellten Produkte erfolgte dabei anhand der Überprüfung von Aussehen, Geruch und Geschmack sowie einer chemischen Analyse und einer mikrobiologischen Untersuchung. Alle gut bewerteten Produkte tragen nun das Prädikat „Qualitätsprodukt aus Hessen“.

Eine Übersicht der ausgezeichneten Produkte ist bei der Geschäftsstelle der Fleischer-Innung Marburg in der Kreishandwerkerschaft Marburg erhältlich oder auch hier zum Herunterladen.

7. ARTINEA im Schloß Rauischholzhausen

In diesem Jahr veranstaltete die Tischler-Innung Marburg gemeinsam mit der Schreiner-Innung Biedenkopf und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf am 5. und 6. März zum siebten Mal die ARTINEA im Schloß Rauischholzhausen. 47 Aussteller zeigten rund 100 Exponate rund um Handwerk, Kunst und Design in den extra für die Ausstellung ausgeräumten Räumlichkeiten im Schloß (360° Ansicht und Fotos).

Das Zusammenspiel der Möbel, Objekte, Skulpturen, Plastiken, Malereien und Fotografien bilden gemeinsam in der besonderen Kulisse des Schlosses ein Gesamtkunstwerk, das die mittlerweile überregional bedeutende Ausstellung für tausende Besucher so interessant macht. Auch das Außengelände wurde in diesem Jahr miteinbezogen: Die Besucher erwartete ein begehbares Baumhaus. Außerdem wurde erstmals ein kostenloser Shuttlebusservice von der Mehrzweckhalle zum Schloss angeboten. 

Freisprechungsfeier für 108 erfolgreiche Prüflinge in zehn Handwerksberufen

Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher (r.) und sein Stellvertreter Hartmut Pfeiffer (l.) gratulierten den Junggesellen zu deren besonderen Leistungen (v.l.): Till Martin Rau, Daniel-Timon Spanka und Tarek Josias Oehler

Zur Winter-Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Marburg und der angeschlossenen Innungen waren etwa 350 Gäste in das Cineplex-Kino in Marburg gekommen. 108 Junggesellinnen und -gesellen erhielten an diesem Abend Ihre Prüfungszeugnisse von Obermeistern, Lehrlingswarten und Prüfungsausschussmitgliedern.

Organisiert wird die Veranstaltung jeweils im Wechsel durch die Innungen. Diese Veranstaltung wurde von der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik gestaltet. Nach der Begrüßung durch Obermeister Konrad Schweinsberger und Grußworten von Marian Zachow, Erster Kreisbeigeordneter Landkreis Marburg-Biedenkopf, und Volker Breustedt (Agentur für Arbeit) hielt Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher seine Ansprache zur Freisprechung.

Für besondere Leistungen wurden drei Prüflinge ausgezeichnet (Ausbildungsbetrieb in Klammern):

Land- und Baumaschinenmechatroniker Till Martin Rau aus Siegbach (Schreiner Maschinenvertrieb GmbH, Steffenberg)

Feinwerkmechaniker Tarek Josias Oehler aus Fronhausen (Philipps-Universität Marburg)

Tischler Daniel-Timon Spanka aus Lollar (Becker Holzmanufaktur e. K., Marburg).

Im Anschluss erfolgte die Überreichung der Zeugnisse aus 10 Handwerksberufen an die erfolgreichen Prüflinge der Winterprüfung 2015/2016.
Alle Prüflinge und den Ablauf der Veranstaltung finden Interessenten hier: Freisprechungsfeier 25.02.2016

MODE VISION 2016 in Stadtallendorf

Mitglieder des Fachbeirats mit Modellen

MODE VISION 2016 zeigt neue Trends der Saison
Das Modeteam vom hessischen Landesinnungsverband des Friseurhandwerks präsentierte am 22. Februar 2016 die aktuelle Trendkollektion Frühjahr/Sommer in Stadtallendorf vor rund 260 Fachbesuchern.
In diesem Jahr organisierte die Friseur-Innung Marburg die gelungene Veranstaltung für den Landesinnungsverband, die neben der Frisurenmode auch die aktuellen Make-up Trends der Saison zeigte. 

 

Lesung "Handwerk und Mundwerk"

Einblicke in kulturgeschichtliches Zusammenspiel von Wissenschaft und Technik, Theorie und Praxis
Die Buchhandlung Elwert/Lehmanns hatte gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Marburg zu einer Autorenlesung mit dem emeritierten Marburger Philosophieprofessor Peter Janich eingeladen. Rund 50 Gäste folgten Prof. Janichs Ausführungen zu seinem Buch „Handwerk und Mundwerk".
Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher ging in seiner Ansprache in einem historischen Rückblick auf die zentrale Bedeutung und das vielfältige Können der Handwerker von einst und heute ein. Die Zukunftschancen des Handwerks seien rosig: In den gesellschaftlichen Megatrends und den Märkten von morgen wie Nachhaltigkeit, Energien, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheit ist das Handwerk vorn mit dabei – dazu werden gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. So ist das wesentliche Ziel der Imagekampagne des Handwerks, das Erscheinungsbild des Handwerks positiv zu besetzen und Bekanntheit, Verständnis und Akzeptanz gerade im Bereich Ausbildung zu verbessern. 
Zu Beginn seiner Lesung verwies Prof. Janich darauf, dass die Ausgangspunkte aktueller gesellschaftlicher Probleme  häufig Jahrzehnte, zuweilen Jahrhunderte in der Vergangenheit liegen. So auch im Handwerk (dem Fachkräftemangel und Rückgang der Ausbildungszahlen): Bereits im antiken Griechenland spielte man mit Rückendeckung der großen Philosophen Platon und Aristoteles den hoch angesehenen Denker gegen den subalternen Praktiker aus. Prof. Janich zeigte jedoch sehr anschaulich und unterhaltsam in einer Mischung aus Lesung und Demonstration, dass die wissenschaftlichen Disziplinen ohne das Handwerk gegenstandslos wären: Die Geometrie braucht die Herstellung räumlicher Formen an Körpern, die Physik die Fertigung von Geräten, mit denen sich experimentieren lässt, die Chemie ist auf die Behandlung von Stoffen angewiesen, die Lebenswissenschaften auf das Können von Tierzüchtern oder Medizintechnikern, die Informationswissenschaften gäbe es nicht ohne Techniken zur Datenverarbeitung oder Signalübertragung. Handwerk steht für die Herstellung von Instrumenten und Technologien, ohne die wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse nicht möglich wären. 
Das Handwerk bildet damit die Grundlage für die Entwicklung von Kultur und Gesellschaft. 

„Wie mache ich meinen Auszubildenden erfolgreich?“

Onlinetest 2yourjob ermittelt Potenziale von Ausbildungsbewerbern
Sind dem Ausbilder die Stärken und auch die Schwächen des künftigen Lehrlings bekannt, können bestimmte Fähigkeiten gezielt trainiert werden und Frustrationen lassen sich auf beiden Seiten umgehen.
Gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kreishandwerkerschaften bietet die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) einen Onlinetest für Ausbildungsbetriebe an, der Potenziale von Ausbildungsbewerbern ermittelt. 2yourjob ist wissens- und sprachunabhängig, benachteiligt also niemanden, sondern macht das eigentliche Potenzial sichtbar mehr zum Test.

Unter www.2yourjob.de kann der Test ausprobiert und bestellt werden: Der Preis ist nutzungsabhängig. 

Sonderausstellung „Unser Energiesparziel in Hessen - Das 10-Liter-Haus“ im BBZ Marburg

Die Kreishandwerkerschaft Marburg und die Hessische Energiespar-Aktion (HESA) zeigen in den Räumlichkeiten des Berufsbildungszentrums Marburg vom
04. Februar bis zum 04. April 2016 die Sonderausstellung „Unser Energiesparziel in Hessen- Das 10-Liter Haus“. 

 

Zehn Infotafeln informieren über die wichtigsten Themen im Bereich Gebäudemodernisierung im Altbau wie Fassadendämmung, Dachdämmung, Heiztechnik und Austausch alter Heizungsumwälzpumpen sowie den „Energiepass Hessen".

„Wer losmarschieren will, braucht ein Ziel: Unser Ziel in Hessen ist das „10-Liter-Haus“, also ein Heizenergieverbrauch von 10 Litern Heizöl oder 10 Kubikmeter Gas pro Quadratmeter beheizter Wohnfläche und Jahr. 

Energiesparmaßnahmen an bestehenden Gebäuden sind in der Regel hoch wirtschaftlich,das Geld fließt innerhalb der technischen Lebensdauer der Maßnahmen zurück“, sagt Klaus Fey, Pressekoordinator der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Berechnungsgrundlage für anstehende Sanierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude ist der "Energiepass Hessen", ein Beratungsinstrument der Hessischen Landesregierung, der die Schwachstellen eines Hauses aufzeigt sowie Einsparpotenziale ermittelt und Handlungsmöglichkeiten vorschlägt.

Die themenbezogenen Ausstellungstafeln sind Montag bis Donnerstag von 7:30 bis 16:30 sowie freitags von 7:30 bis 15:00 zugänglich;  Informationsmaterialien sind dort kostenlos erhältlich.

Ausbildungsmesse „Ansage Zukunft“ im Marburger Cineplex

Rund 1800 Schüler/Schülerinnen besuchten die Ausbildungsbörse, die in diesem Jahr in Neuauflage als „Ansage Zukunft“ im Marburger Cineplex zum fünften Mal stattfand. Die Kreishandwerkerschaft Marburg und die beteiligte Innungen informierten und berieten rund um die Ausbildung und berufliche Möglichkeiten im Handwerk. Dabei gab es auch wieder einige Einblicke in die Praxis. So stellten die Landrätin Kirsten Fründt, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich und Volker Breustedt, Leiter der Marburger Arbeitsagentur, gemeinsam mit dem stellvertretenden Kreishandwerksmeister Hartmut Pfeiffer bei den "Mitmach-Aktionen" der Dachdecker- und Baugewerbe-Innung ihr handwerkliches Geschick unter Beweis. 

Im Rahmen von Kurzvorträgen informierte das Hessenweite Netzwerk „Berufliche Integration von möglichen Studienabbrechern und Studienabbrecherinnen“ auch über Karrieremöglichkeiten im Handwerk. Dies wurde sehr anschaulich durch die Schilderungen von Frau Kirsten Molitor ergänzt, die Studienzweiflern und Studienabbrechern anhand ihrer persönlichen Erfahrungen Mut zusprach "neue Wege" zu gehen. Sie selbst hat nach wenigen Semestern Studium ihren Traumberuf im Handwerk gefunden. 

Viele interessante Gespräche wurden an beiden Tagen geführt und erste Kontakte konnten geknüpft werden. 

Mitgliederverzeichnis des Handwerks im Umlauf

Die Kreishandwerkerschaft Marburg hatte im Jahr 2015 erstmals die Herausgabe eines Branchenverzeichnisses bzw. Mitgliedsverzeichnisses der angeschlossenen Innungen mit dem Motto „Innungsfachbetriebe – Qualitätssiegel des Handwerks“ geplant.

In Zusammenarbeit mit einem Verlag wurde dieses Verzeichnis im DIN A 5–Format nun vor kurzem fertiggestellt und veröffentlicht; es wurde bereits zielgerichtet an Architekten, Sachverständige, Haus- und Grundbesitzer, Bauämter und Zulassungsstellen etc. verteilt. Zudem wird zukünftig eine Verteilung bei Messen und eigenen Veranstaltung der Kreishandwerkerschaft erfolgen.

Alle ordentlichen Mitgliedsbetriebe wurden in das Verzeichnis der entsprechenden Innung, der Sie angehören, eingetragen! Interesse erhalten hier einen Einblick in das Verzeichnis in die digitalen Version des Heftes:  Die Innungsfachbetriebe des Handwerks

Meisterinnen und Meister liegen vor Hochschulabsolventen bei Erwerbslosenquote

Eine aktuelle Studie des „Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung“ (IAB) zeigt, dass der Meisterabschluss die beste Voraussetzung zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit ist. Die Erwerbslosenquote für Meisterabsolventen von 2,0 Prozent liegt sogar unter der von Akade­mikern (2,5%).

Der kürzlich veröffentlichte lAB-Kurzbericht bestätigt abermals die hervorra­genden Arbeitsmarktperspektiven beruflich Qualifizierter. Gesellen haben mit rund 5 Prozent eine im längerfristigen Vergleich historisch niedrige Arbeitslosenquote. Mitte der 2000er Jahre war sie noch fast doppelt so hoch.

Noch besser sind die Arbeitsmarktperspektiven von Meisterinnen und Meistern. Hier liegt die Erwerbslosenquote bei gerade einmal 2,0 Prozent. Das ist nach volkswirt­schaftlich gängiger Definition Vollbeschäftigung. Nicht einmal akademisch Qualifizierte (2,5 Prozent Erwerbslosenquote) erreichen einen besseren Wert. Und auch hier ist, wie schon bei den Gesellen, in der Rückschau ein historischer Tief­stand der Erwerbslosenquote festzustellen.

Im Jahr 2005 lag die Erwerbslosenquote bei Personen mit Meisterqualifikation noch bei 6,7 Prozent (Hochschulabsolventen 5,4 %). Die Erwerbslosigkeit bei Meisterinnen und Meistern ist folglich nicht nur aktuell geringer als bei Akademikern. Sie ist in den vergangenen Jahren auch stärker gesunken.

Friseur-Innung Marburg führt 2016 "Sternekonzept" ein

Sternebeauftragte und stellvertretende Obermeisterin der Innung Martina Klein zeigt das Sterne-Board für die Innungsbetriebe. Rolph Limbacher (l.), Obermeister der Friseur-Innung und Meinhard Moog (r.), Geschäftsführer der Innung, mit dem neuen Logo.

Die Friseur-Innung Marburg wird ab 2016 ein neues Qualitätssystem einführen, das sog Sternekonzept. Die „Sternebeauftragte“ der Innung, die stellvertretende Obermeisterin Martina Klein, stellte das Qualitätskonzept vor: „Das Konzept unterstreicht die Qualität der Innungsbetriebe und stellt dem Verbraucher die besondere Qualifikation der Mitgliedsbetriebe und deren Mitarbeitern klar dar“ so Martina Klein. Es werden unterschiedliche Qualitätsstandards abgefragt, die dann anhand von Sternen ausgezeichnet werden. Diese Sterne werden auf einem Sterne-Board hinterlegt, das im Salon ausgestellt werden kann. Die Qualitätsstandards umfassen u.a. die Führung des Salons durch einen Handwerksmeister, Beschäftigung von Fachpersonal, Fachliche Fortbildungen (Besuche von Fachmessen) und Beschäftigung von Auszubildenden. Die Sterne werden jährlich neu an den Betrieb vergeben, um die Aktualität zu wahren „ Zertifikate aus den 80ern sind einfach nicht mehr zeitgemäß, die Sterne dokumentieren die Qualifikation und Qualität ganz aktuell“ so Rolph Limbacher, Obermeister der Marburger Friseur-Innung.

Darüber hinaus soll das Sternekonzept auch die Zusammenarbeit und den Austausch der Innungsbetriebe beleben. „Es gibt jede Menge Potenzial für umfangreiche Synergien, das es zu nutzen gilt, beispielsweise in Form von internen Fortbildungen innerhalb der Betriebe“ so Martina Klein. Parallel zum Sternekonzept wurde ein neues, modernes Logo für die Friseur-Innung entwickelt. 
Die Innungsbetriebe können ihre Sterne in diesem Jahr vor Ort beispielsweise bei der Frisurenmodepräsentation MODE VISION 2016 des hessischen Friseurverbands am 21. Februar in Stadtallendorf sammeln. Oder auch bei verschiedenen Seminaren und Workshops, die in diesem Jahr von der Friseur-Innung Marburg angeboten werden. 

Adventsnachmittag des Handwerks 2015 in Cappel

Aus allen Bereichen saßen die Handwerkssenioren auch in diesem Jahr beim traditionellen Adventsnachmittag der  Kreishandwerkerschaft Marburg zusammen und tauschten sich bei Kaffee und Kuchen in vorweihnachtlicher Stimmung aus. Musikalisch begleitet wurde der Adventsnachmittag durch Weihnachtslieder des Schulchors der Richtsberg-Gesamtschule.

Einer der Veranstal­tungspunkte des Nachmittags war die Überreichung der Ehrenurkunden. Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher und seinen Stellvertreter Hartmut Pfeiffer gratulierten den Jubilaren zum 50jährigen (Goldener Meisterbrief) sowie zum 40jährigen Meisterjubiläum. Es erhielten an diesem Nachmittag 

Ehrenurkunden für 50 Jahre Meisterbrief / Goldener Meisterbrief:

Karl BielerFeinwerkmechanikermeister  Hans-Helmut Preis, Fleischermeister  
Ralph Mangold, Friseurmeister                   Gerhard PreißLandmasch.mechanikermeister 
Walter Pfeiffer, Zimmermeister                   Erich Ruppersberg, Maler-und Lackierermeister
Siegfried Welskopf, Kraftfahrzeugmechanikermeister

 und Ehrungen für 40 Jahre Meisterbrief:       

Renate Wiegand, Friseurmeisterin           Herbert AlliéLandmasch.mechanikermeister  
Heinz Heinen, Fleischermeister                Berthold GörgeMaler-und Lackierermeister
Willi Rabe, Tischlermeister                        Ludwig Sultan, Zimmermeister
Josef Blazek, Goldschmiedemeister      Manfred Vollmerhausen, Zimmermeister
Christian Liebmann, Klempnermeister
Josef Schönfeld, Fliesen- Platten- und Mosaiklegermeister 
Manfred Rübeling, Gas-und Wasserinstallateurmeister
Herbert Pfannmüller, Zentralheizungs-und Lüftungsbauermeister

Gewinner der Danke-Aktion steht fest

Fortuna hat entschieden: Aus über 1000 Gewinnkarten aus dem Bezirk der Kreishandwerkerschaft Marburg wurde das Ehepaar Dorothea und Kurt Müller aus Marburg als Gewinner des E-Bikes gezogen. Müllers erhielten ihre Gewinnkarte vom Innungsfachbetrieb Pfalz GmbH - Sanitär, Heizung, Solaranlagen aus Marburg.

Das E-Bike wurde von Jürgen Pfalz und dem Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher, sowie dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Marburg Meinhard Moog überreicht.

Handwerk bleibt mit rund 10.000 neuen Lehrverträgen stärkster Ausbilder in Hessen

Bei den drei hessischen Handwerkskammern sind im Erhebungszeitraum 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 insgesamt 10.080 neue Lehrverträge eingetragen worden. Diese Zahl wurde jetzt erhoben und fließt in den offiziellen Berufsbildungsbericht der Bundesregierung ein. Die hessischen Handwerksbetriebe können damit erneut an die Zahl des Vorjahres anknüpfen.

Das Handwerk in Hessen bleibe damit stärkster Ausbilder der mittelständischen Wirtschaft, heißte es in der Mitteilung des Hessischen Handwerkstags. Mit einer Ausbildungsquote von über 8 Prozent, also auf 100 Mitarbeiter kommen 8 Lehrlinge, bilde das Handwerk nach wie vor stärker aus als jeder andere Wirtschaftsbereich.

Im Landkreis Marburg-Biedenkopf wurden im entsprechenden Zeitraum 419 Lehrverträge in Handwerksberufen neu eingetragen; das entspricht einem Plus von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert.

Überreichung der Meisterbriefe 2015 im Tagungsgebäude der Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf

 In diesem Jahr feierten rund 220 Gäste die diesjährigen Meisterinnen und Meister des Handwerks während der Meisterfeier der Kreishandwerkerschaft Marburg und den angeschlossenen Innungen im Tagungsgebäude der Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf.  Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher und der Präsident der Handwerkskammer Kassel, Heinrich Gringel, konnten 52 Meisterbriefe aus acht Berufsgruppen an die Jungmeisterinnen und -meister überreichen.

Als Ehrengäste gratulierten Martina Werner MdEP, der hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, der Giessener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich sowie die Landrätin Kirsten Fründt und der Marburger Oberbürgermeister Egon Vaupel den Meisterinnen und Meistern. 

Für Egon Vaupel war dies als Oberbürgermeister von Marburg die letzte Veranstaltung bei der Kreishandwerkerschaft Marburg vor seiner Verabschiedung in den Ruhestand. Zum Dank überreichte ihm Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher (r.) gemeinsam mit Ehrenkreishandwerksmeister Helmut Henkel (l.) die Ehrennadel der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kreishandwerkerschaften. Rita Vaupel bekam einen Blumenstrauß (Foto).

Die größte Anzahl der Meisterbriefe erhielten Kraftfahrzeugtechniker. Weiterhin waren Meister und Meisterinnen des Friseur-, des Elektrotechniker- , des Maler- und Lackiererhandwerks vertreten. Auch im Schornsteinfeger-, Metallbauer-, Zimmerer- und Dachdeckerhandwerk wurden die Meisterbriefe überreicht. 

Das Programm und die Liste der Meisterinnen und Meister sind hier hinterlegt.

Fotos:

Kfz-Technikerhandwerk Gruppe 1

Kfz-Technikerhandwerk Gruppe 2

Kfz-Technikerhandwerk Gruppe 3

Friseur-, Maler- und Lackierer- sowie Schornsteinfegerhandwerk Gruppe 4

Elektrotechniker-, Metallbauer-, Dachdecker- sowie Zimmererhandwerk Gruppe 5

Praktischer Leistungswettbewerb: Sieben erfolgreiche Teilnehmer auf Landesebene mit Bezug zur Kreishandwerkerschaft

Unter den sieben erfolgreichen Landessiegern/innen, die in einem Betrieb im Bezirk der Kreishandwerkerschaft Marburg oder bei einem Mitgliedsbetrieb der Innungen ausgebildete wurden oder die Ihre Prüfung vor einem Prüfungsausschuss einer unserer Innungen sehr erfolgreich abgelegt hatten, sind in diesem Jahr sechs junge Männer und nur eine junge Frau (Ausbildungsbetriebe in Klammern):

Buchbinderin Viviann Pieper (Buchbinderei Köster OHG, Marburg), Land- und Baumaschinenmechatroniker Robin Hesse (Fa. Raiffeisen Technik-Center Korbach / Mitgliedsbetrieb LandBauTechnik-Innung Nordhessen), Orthopädiemechaniker und Bandagist Stefan Kaempffe (Fa. Kaphingst GmbH, Marburg), Schornsteinfeger Simon Wagner (Schornsteinfegermeister Norbert Böth), Steinmetz und Steinbildhauer Janis Mengel (Bildhauerei Jan Trautmann, Marburg), Straßenbauer Jeremy van Elkan (Fa. Heinrich Geißler GmbH & Co. KG, Kirchhain) und Tischler Yannik Klingelhöfer (Fa. Peter Fus & Sohn Möbelwerkstätte und Innenausbau GmbH, Kirchhain). Den Zusatz-Wettbewerb „Die gute Form“ im Tischlerhandwerk gewann Maurice Jannermann (Fa. Rabe Innenausbau GmbH, Münchhausen).

Fünfter "Tag des Handwerks" im Berufsbildungszentrum Marburg

Am 19. September fand zum fünften Mal der bundesweite Tag des Handwerks statt, dabei präsentierten sich zahlreiche Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften, Innungen und Betriebe vor Ort .

Die Kreishandwerkerschaft Marburg bot im Berufsbildungszentrum Marburg ein buntes Programm von Rundgängen durch das Bildungszentrum mit Besichtigung der Werkstätten und Beratung- und Informationen rund um das Handwerk.  Die hessische Energiesparaktion informierte mit Sonderausstellungen zum Thema Dachdämmung, Fassadendämmung sowie Energiesparen im Altbau.

Zudem gab die Kreishandwerkerschaft den Startschuss für die „Danke-Aktionswochen“ der Innungsfachbetriebe mit attraktiven Gewinnen. Unterstützt wurde diese Aktion von den Partnern des Handwerks mit Gesundheits- und Versicherungschecks. 

Die Danke-Aktionswochen laufen noch bis zum 16. Oktober 2015.

110 erfolgreiche Prüflinge erhalten die Prüfungszeugnisse während der Sommer-Freisprechungsfeier 2015

Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher und sein Stellvertreter Hartmut Pfeiffer gratulieren den Prüflingen zu Besonderen Leistungen

Zur Sommer-Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Marburg und der angeschlossenen Innungen war das Cineplex-Kino in Marburg wieder gut besucht, etwa 350 Gäste waren gekommen. Die Junggesellinnen und -gesellen erhielten an diesem Abend ihre Prüfungszeugnisse von Obermeistern, Lehrlingswarten und Mitgliedern der Prüfungsausschüsse. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Dachdecker-Innung Marburg.

Nach der Begrüßung durch Innungsobermeister Hans-Jürgen Heck und Grußworten von  Dr. Franz Kahle, Bürgermeister der Universitätsstadt Marburg und Marian Zachow, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Marburg-Biedenkopf sowie Volker Breustedt, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Marburg, hielt Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher seine Ansprache zur Freisprechung. Das Schlußwort sprach der stellvertretende Obermeister der Dachdecker-Innung Hans-Werner Müller.

Für Besondere Leistungen wurden acht Prüflinge von Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher (links) und  seinem Stellvertreter Hartmut Pfeiffer (rechts) ausgezeichnet. 

Auszeichnungen für Besondere Leistungen erhielten (von links):

Straßenbauer Jeremy van Elkan aus Kirchhain
(Heinrich Geißler GmbH & Co. KG, Kirchhain)

Zimmerer Mael Kohl aus Marburg
Aspher Holzbau GmbH, Münchhausen

 Elektroniker Falko Huth aus Alsfeld
(Peter Meß Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Stadtallendorf)

Bau- und Metallmaler Akim Willershausen aus Lohra
BBZ Marburg gGmbH, Marburg

Maurer Florian Bern aus Marburg 
(Grebe Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Lahntal)

Land- und Baumaschinenmechatroniker Robin Hesse aus Korbach
Raiffeisen Waren GmbH Kassel, Technik Center Korbach

Tischler Yannic Klingelhöfer aus Lahntal
Peter Fus & Sohn Möbelwerkstätte und Innenausbau GmbH, Kirchhain

Maler und Lackierer Maximilian Sohn aus Kirchhain
Stefan Sohn, Malermeister Kirchhain

Im Anschluss erfolgte die Überreichung der Zeugnisse aus 16 Handwerksberufen an die erfolgreichen Prüflinge der Sommerprüfung 2015. Alle Prüflinge und den Ablauf der Veranstaltung finden Interessenten hier: Freisprechungsfeier 17.09.2015

Studienaussteiger –Potenziale für das Handwerk in der Region Marburg

Fachkräftemangel und Akademikerschwemme

Das Thema Fachkräftegewinnung ist und bleibt ein wichtiges Thema. Der Mangel an Fachkräften im Handwerk hat bereits heute erhebliche Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft, auf Wachstum und Wohlstand. Wenn Fachkräfte fehlen, lässt sich die Nachfrage in innovativen Zukunftsmärkten wie Energie, Ressourceneffizienz und Kommunikation nicht mehr befriedigen. Die Fachkräftesicherung gehört für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu den zentralen Herausforderungen der Zukunft. Dies gilt für jedes Unternehmen und die Wirtschaft insgesamt ebenso wie für Politik und Gesellschaft.

Experten gehen davon aus, dass sich die Lage am Ausbildungsmarkt in den nächsten Jahren weiterhin verschärfen wird. So steigen die Zahlen unbesetzter Ausbildungsstellen stetig an. Parallel dazu gibt es immer mehr Abiturienten und Studienabbrecher. In den Ingenieurwissenschaften, Maschinenbau und Elektrotechnik liegt die Quote sogar zwischen 40- 50% (Durchschnitt 28%)!

 Mit diesem Hintergrund rücken die Studienabbrecher in den Fokus: Diese sind für den Arbeitsmarkt hochinteressant, denn sie tragen großes Potential, mit dem Lücken bei Ausbildungsberufen im Handwerk zu schließen sind. Es gilt zwischen Abbrechern und Unternehmen zu vermitteln. Verschiedene Pilotprojekte sind bundesweit bereits erfolgreich gestartet.

Netzwerk aus Hochschulen, Politik, Wirtschaft und Arbeitsverwaltung für die Orientierung von Studienabbrechern und den Kontakt mit den Betrieben

Im Landkreis Marburg-Biedenkopf hat sich ein Netzwerk aus Hochschulen, Politik, Wirtschaft und Arbeitsverwaltung zusammengeschlossen, das den Studienabbrechern Orientierungshilfe geben soll und bei der Kontaktaufnahme zum Unternehmen unterstützt und vermittelt. Alle Netzwerkpartner finden Interessenten unter www.zweifel-am-studium.de/standorte/marburg/ 

Firma Sälzer Metallbau belegt den zweiten Platz beim hessischen Exportpreis

Foto: Günter Ludwig, Leiter Stahlbau und Perimeter Sicherheit bei Sälzer (links), Geschäftsführer Wather Sälzer (2. v. links) nach der Preisverleihung durch den Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (2. V. rechts).

In der Kategorie „Handwerk: Grenzenlos Erfolgreich“hat die Firma Sälzer Metallbau aus Marburg, Hersteller von Sicherheitstüren, -fenstern, -fassaden aus Marburg, bei der Verleihung des hessischen Exportpreises den 2. Platz belegt. Es hatten sich Insgesamt 54 Unternehmen in drei Kategorien um den begehrten Preis beworben.

Schirmherr des Preises ist der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. In seiner Ansprache im Rahmen der Preisverleihung in der Industrie- und Handelskammer Frankfurt betonte er,  dass in der Welt globalisierter Märkte die exportierenden Unternehmen in den Bereichen Industrie, Handwerk und Dienstleistungen wichtige Impulsgeber für die konjunkturelle Entwicklung des Bundeslandes seien. Die exportierenden Unternehmen ständen für innovative Produkte und Dienstleistungen, die nicht nur im heimischen Markt gewinnen, sondern in den Märkten überall in der Welt ihre Kunden und Auftraggeber überzeugen und für den Erfolg von ´Made in Germany´ und ´Made in Hessen‘ stehen. Professor Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt unterstrich in seiner Rede, dass an den ausgezeichneten Betrieben zu sehen sei, dass wirtschaftlicher Erfolg im Ausland keine Frage der Unternehmensgröße ist. Mit dem Hessischen Exportpreis wolle man genau darauf hinweisen und anderen Unternehmen Mut machen, es ihnen gleichzutun.

Edelmetall für Betriebe der Fleischer-Innung Marburg auf der 4. Hessischen Fleischwurst-Meisterschaft

Prämierte Spitzenqualität: Fleischwurst der Marburger Fleischer-Innung

Acht Betriebe der Fleischer-Innung Marburg nahmen an der vierten Hessischen Fleischwurst Meisterschaft in Ober-Mockstadt  teil und wurden für ihre Produkte mit Medaillen ausgezeichnet. Die Fleischwürste wurden von einer kritischen Fachjury geprüft und bewertet. Wichtig waren dabei verschiedene Kriterien wie die äußere Beschaffenheit und Herrichtung, das Aussehen, die Farbe und Zusammensetzung sowie die Konsistenz, der Geruch und natürlich der Geschmack.

Insgesamt wurden fast 300 Fleischwürste aus ganz Hessen auf Herz und Nieren geprüft. Gold gab es am Ende bei Erreichen der höchsten Punktzahl.

Für Hermann Rhiel, Obermeister der Marburger Fleischer-Innung, ist die hohe Auszeichnung ein Beweis für die Güte der Fleischwurst. „Wir achten streng auf Qualität, bei den Rohstoffen, den Gewürzen und bei der Herstellung. Handwerksprodukte müssen immer Top-Produkte sein und und unsere heimischen Fleischer liefern diese Spitzenqualität. Das hat sich bei der Fleischwurst-Meisterschaft wieder gezeigt.“ 

Folgende Betriebe der Fleischer-Innung Marburg wurden ausgezeichnet:

Goldmedaille:
Hans Stolle, 35115 Münchhausen-Oberasphe

Silber- und Bronzemedaillen:
Bornemann Inh. K Ruth u. H. Philipps GBR, 35037 Marburg (Silber)
Erich Hoffmann, 35041 Marburg/Wehrda (Silber)
Kai Kutsch, 35085 Ebsdorfergrund (Silber)
Meier III GmbH, 35037 Marburg (Silber)
Rhiel Inh. Th. Fritsch, 35287 Roßdorf (Silber)
Manfred Riechel, 35096 Niederweimar (Silber)
Werner Gerlach, 35282 Rauschenberg (Bronze)

Deutsche Brotkultur im bundesweiten Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes

Die UNESCO Deutschland verlieh kürzlich dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks feierlich die Urkunde über den Eintrag in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes. 

Bereits im vergangenen Jahr war die Deutsche Brotkultur durch die Deutsche UNESCO-Kommission in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Die Aufnahme würdigt nach Aussage der UNESCO die besonders lebendige, soziale und symbolische Praxis der Deutschen Brotkultur, die von der vielfältigen Handwerkskunst und dem tradierten Wissen der Bäcker geprägt sei. Mit über 3200 eingetragenen Brot-Spezialitäten im deutschen Brotregister hatten zahlreiche Bäcker einen großen Beitrag zum Erfolg des Antrages geleistet. 

Die Brotvielfalt vor Ort finden Liebhaber bei den Mitgliedsbetrieben der Bäcker-Innung Marburg.

„Hans im Glück Hessentagstour“ in Marburg- Eine Brücke zwischen Jugend und Handwerk

Grußwort von Hartmut Pfeiffer
Richard Betz im Dialog mit dem Publikum
Brückenschlag nach Leonardo da Vinci
Welcher soll der eigene Weg sein?

Die hessischen Kreishandwerkerschaften organisierten im Vorfeld zum Hessentag eine Theatertour mit dem Zimmermeister und Architekt Richard Betz quer durch Hessen. Die Tour erzählt von der Suche nach dem richtigen Beruf und dem eigenen Weg ins Leben.   Richard Betz stand auch in Marburg mit einem seiner Stücke auf der Bühne.

Rund 100 Schüler der abgangsnahen Stufen waren ins Bildungszentrum der Bauwirtschaft gekommen und informierten sich zunächst in einem Rundgang mit Rudolf Paulus, dem Ausbildungsleiter am Bildungszentrum, über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Baugewerbe. Die Werksräume bildeten anschließend eine passende Kulisse zum Theaterstück „Mit Herz und Hand“ ebenso wie die Begrüßungsworte durch den Zimmererkollegen und stellvertretenden Kreishandwerksmeister Hartmut Pfeiffer. Während des interaktiven Stücks baute Richard Betz nach und nach an einer großen Holzkonstruktion. Im steten Dialog mit dem Publikum entstand schließlich die bekannte Brücke nach den Zeichnungen von Leonardo da Vinci - den Abschluss bildete dann der traditionelle Richtspruch.

Mit dem Theaterstück in Verbindung zu seiner eigenen Biografie hat es sich Richard Betz zum Ziel gesetzt, Hürden abzubauen und die Jugendlichen wieder für das Handwerk zu begeistern. Und dieser Brückenschlag zwischen Handwerk und Jugend auf dem Weg zum Hessentag 2015 nach Hofgeismar gelang auch in den Räumlichkeiten des Bildungszentrums in Marburg. 

 

 

 

Mehr Informationen und Lesenswertes zur Tour (mit Reisetagebuch) finden Sie hier: blog zu hansimglück

Hessenschau mit  Bericht  zur Tour vom 20.Mai 2015

 

Urkundenüberreichung bei der Fleischer-Innung

Foto:Landkreis

Im Rahmen der Freiwilligen Selbstkontrolle erhielten 22 Betriebe der Fleischer-Innung Marburg die Urkunden für ihre "Qualitätsprodukte aus Hessen". Landrätin Kirsten Fründt, Hermann Rhiel, Obermeister der Fleischer-Innung Marburg, und Dr. Helmut Otto, Leiter des Fachbereichs Ländlicher Raum und Verbraucherschutz übergaben die Urkunden für insgesamt 59 ausgezeichnete Fleisch- und Wurstwaren. „Die heimischen Betriebe, die regionale Produkte verarbeiten und in hoher Qualität anbieten, genießen großes Vertrauen bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern“, stellte Landrätin Kirsten Fründt fest.

Gerade die Betonung der Regionalität, verbunden mit großem Sachverstand und hohem handwerklichen Geschick sei eine große Chance im Wettbewerb.

 Die Beurteilung der handwerklich hergestellten Produkte erfolgte anhand der Überprüfung von Aussehen, Geruch und Geschmack sowie einer chemische Analyse und einer mikrobiologischen Untersuchung. Alle gut bewerteten Produkte tragen nun das Prädikat „Qualitätsprodukt aus Hessen“.

Eine Übersicht der ausgezeichneten Produkte ist bei der Geschäftsstelle der Fleischer-Innung Marburg in der Kreishandwerkerschaft erhältlich oder auch hier zum Herunterladen.

Bäcker-Innung Marburg bietet Urkundenübersicht ausgezeichneter Brote 2015

Auch in diesem Jahr wurden im Rahmen des freiwilligen Brottests wieder die Kriterien Geschmack, Form und Aussehen, Oberflächen und Krusteneigenschaften, Lockerung und Krumenbild, Struktur und Elastizität sowie Geruch der Brote geprüft. Seit vielen Jahren erhalten die Mitgliedsbetriebe der Bäcker-Innung Marburg für ihre eingereichten Brote Gold- und Silberurkunden.

Die Bäcker-Innung Marburg hat diese handwerklichen Qualitätsprodukte der Jahre 2015 in einer Übersicht zusammengestellt, die auch zum Brottest informiert. Rund 50 Brote aus den Innungsbäckereien sind in diesem Faltblatt aufgeführt. Die Urkunden für die ausgezeichneten Brote finden die Kunden in der Regel in den Verkaufsräumen der Bäckereien. 

Die Übersicht der ausgezeichneten Produkte können in der Geschäftsstelle der Innung bei der Kreishandwerkerschaft angefordert werden oder auch hier zum Herunterladen.

Ausweitung der Handwerkerausnahme bei Tachografenpflicht ab März 2015

Die EU-Verordnung 165/2014 über Fahrtenschreiber im Straßenverkehr (Tachografenpflicht für Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse) wurde Anfang 2014 verabschiedet. Der Großteil der Bestimmungen wird erst zum 2. März 2016 in Kraft treten. (Dabei handelt es sich zumeist um eher technische Änderungen mit begrenzter Relevanz für das Handwerk.) Bereits zum 2. März 2015 tritt jedoch über den Artikel 45 die Ausweitung der sog. "Handwerkerregelung" (Ausnahme von der Tachographenpflicht) in Kraft.

Der Transport von Material, Ausrüstungen und Maschinen, die der Fahrer zur Ausübung seines Berufes benötigt, ist ab dem 2. März 2015 bis zu einer Entfernung von 100 Kilometer vom Unternehmenssitz (statt bisher 50 Kilometer) möglich, ohne dass die Pflicht zur Nutzung und zum Einbau eines Tachografen entsteht. Weiterhin bestehen die zusätzlichen Bedingungen für die Ausnahme, wonach das Fahrzeug über keine zulässige Gesamtmasse von mehr als 7,5 Tonnen verfügen darf und das Fahren nicht die Haupttätigkeit des Fahrers ist.

Lehrgänge für berufsübergreifende Teile III und IV der Meisterprüfung starten bei Kreishandwerkerschaft und BBZ Marburg

Nach wie vor bietet der Meisterbrief die zentrale Zugangsvoraussetzung zur Eintragung zulassungspflichtiger Gewerbe in die Handwerksrolle. Er ist außerdem hochwertiger Garant für eine erfolgreiche Existenzgründung sowie das langfristige Bestehen von Handwerksunternehmen am Markt. Ab sofort bieten Kreishandwerkerschaft und Berufsbildungszentrum Marburg die Vorbereitungslehrgänge für die Teile III und IV auch als Kombi-Angebot an mehr Informationen

Adventsnachmittag der Senioren des Handwerks

Die Jubilare mit ihren Urkunden zum Goldenen Meisterbrief und zum 40 jährigen Meisterjubiläum. Gruppenbild mit Kreishandwerksmeister Limbacher (2.v.l.) und seinem Stellvertreter Pfeiffer (l.)

Auch dieses Jahr gab es einen regen Austausch beim traditionellen  Adventsnachmittag der Kreishandwerkerschaft Marburg in Cappel. Nach der Begrüßung durch Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher und einem Grußwort von Landrätin Kirsten Fründt verbrachten Seniorinnen und Senioren aus allen Branchen einen vorweihnachtlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen mit musikalischer Umrahmung des Schulchores der Richtsbergschule.Im Rahmen der Veranstaltung überreichten der Kreishandwerksmeister und sein Stellvertreter Hartmut Pfeiffer Ehrenurkunden an die Senioren. Es wurden die Urkunden für den Goldenen Meisterbrief (50jähriges Meisterjubiläum) sowie für 40jähriges Meisterjubiläum übergeben. 

 

Ehrungen für 50 Jahre Meisterbrief / Goldener Meisterbrief:

Klaus-Dieter Althaus, Bäckermeister                     Heinrich Engelbach, Bäckermeister
Robert Weber, Dachdeckermeister                        Hans-Dieter Gnau, Elektroinstallateur
Heinrich Meier, Fleischermeister                            Konrad Müller, Tischlermeister
Reinhold Griesel, Friseurmeister                            Bernhard Schönherr, Friseurmeister
Günther Ferdinand, Friseurmeister                        Werner Ammenhäuser, Schmiedemeister
Heinz Lauer, Malermeister                                       Josef Mayer, Raumausstattermeister
Hans-Georg Fuchs, Elektromaschinenbauermeister 

Ehrungen für 40 Jahre Meisterbrief:       

Carl-Heinz Schmidt, Konditormeister          Andreas Dersch, Elektroinstallateurmeister
Kurt Kessler, Schlossermeister                    Waldemar Wenz, Zentralheizungsbauermeister            

Innungsmitglied Bau-Dekoration REES erhält besondere Auszeichnung für das Lebenswelten-Projekt

Elke und Otto Rees (dritter v.r.) mit dem Dr. Murjahn-Förderpreis bei der Verleihung in Berlin

Die Bau-Dekoration REES aus Münchhausen wurde für ihr Projekt „Lebenswelten: Räume, die bewegen“ mit dem Dr. Murjahn Förderpreis ausgezeichnet. In ihrem Projekt zeigt REES Bau-Dekoration nicht nur Trends und Musterflächen sondern darüber hinaus komplette Stilrichtungen anhand von eigenen Farbkompositionen, mit denen sich die Kunden identifizieren können. Abgestimmt auf diese Farbreihen ist eine Zusammenstellung von Natur-Collagen und Stimmungsfotos, die in einem Buch präsentiert werden. Original-Handmuster der Farbkompositionen runden das Profil ab. Damit wird eine individuelle und zielgerechte Kundenberatung ermöglicht. Die Jury betonte, dass dieses farbige Beratungsinstrument in überzeugender Weise das Wohn- und Arbeitsumfeld genauso berücksichtigt wie die Menschen, die darin leben.

Der jährlich vergebene Dr. Murjahn Förderpreis zeichnet Fachbetriebe, Einzelpersonen oder Bildungseinrichtungen aus, die durch herausragende Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben und damit wegweisende Impulse für das gesamte Malerhandwerk liefern.

Ausstellung „Dachdämmung“ im Berufsbildungszentrum Marburg

Die Kreishandwerkerschaft Marburg und die „Hessische Energiespar-Aktion“ präsentieren vom 25. November bis zum 13. Januar 2015 die Ausstellung „Dachdämmung“ in den Räumlichkeiten des Berufsbildungszentrums Marburg (BBZ, Umgehungsstraße 1, 35043 Marburg). 

In Hessen gibt es rund 1,3 Mio. Wohnhäuser und ca. 0,3 Mio. Nichtwohngebäude, deren Dächer überwiegend vor der ersten Energiekrise errichtet wurden. Sie haben nur den mäßigen Wär­meschutz der damaligen Zeit. Zwei Probleme kennzeichnen die alten Dächer: im Sommer heiß und im Winter kalt. Das bedeutet hohe und vermeid­bare Wärmeverluste durch das Dach, die bei einem Einfamilien­haus 500 bis 800 Liter Heizöl pro Jahr betragen können. Eine nachträgliche Dachdämmung führt, je nach altem Wärmeschutz, zu einer Energieeinsparung von 10 und 20 Prozent. Schwachstellen werden beseitigt und der Wärmeschutz dauerhaft verbessert.

Die Ausstellung „Dachdämmung“ informiert zu folgenden Themen:

Der richtige Zeitpunkt der Dämmung – Dämmung zwischen und unter den Sparren - Dämmung auf den Sparren - Die richtige Lage der Dämmung – Flachdachdämmung – Dämmung der obersten Geschossdecke – Verbesserung des Schallschutzes – Vielfalt der Dämmstoffe.

Die themenbezogenen Ausstellungstafeln sind Montag bis Donnerstag von 7:30 bis 16:30 sowie freitags von 7:30 bis 15:00 zugänglich und entsprechende Informationsmaterialien sind dort kostenlos erhältlich.

Vom 24. Dezember bis zum Jahreswechsel sind die Ausstellungsräumlichkeiten geschlossen und ab dem 05.01.2015 wieder für alle Interessierten geöffnet.

Kreishandwerkerschaft überreicht 43 Meisterbriefe im Marburger Rathaus

Kfz-Techniker, Gruppe 1
Kfz-Techniker, Gruppe 2
Friseurinnen
Zimmerer-, Fleischer-, Kälteanlagenbauer-, Elektrotechniker-, Maler- und Lackiererhandwerk

150 Gäste feierten bei der Kreishandwerkerschaft Marburg und den angeschlossenen Innungen die diesjährigen Meisterinnen und Meister des Handwerks aus sieben Berufen im Historischen Saal des Rathauses der Universitätsstadt Marburg. Die offizielle Überreichung der 43 Meisterbriefe aus sieben verschiedenen Handwerksberufen nahmen Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher und Heinrich Gringel, Präsident der Handwerkskammer Kassel vor. Als Ehrengäste gratulierten der hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und der Giessener Regierungspräsident Dr. Lars Witteck sowie der Marburger Oberbürgermeister Egon Vaupel. Die größte Anzahl der Meisterbriefe erhielten Kfz-Techniker und das Friseurhandwerk. Außerdem waren unter den Meisterinnen und Meistern das Zimmerer-, Fleischer-, Kälteanlagenbauer-, Elektrotechniker- sowie das Maler- und Lackiererhandwerk vertreten.

Der Finanzminister Dr. Thomas Schäfer ging in seiner Ansprache auf die besondere Bedeutung des Meisterbriefes verbunden mit den verantwortungsvollen Positionen der jungen Meisterinnen und Meister in den Unternehmen ein. Er betonte die Rolle des Handwerks als Rückgrat der Wirtschaft und die für den Aufschwung notwendige hervorragende Ausbildung um den technologischen und innovativen Fortschritt zu bewahren und auszubauen. Als wichtigstes Fundament dafür hob er die Handwerksordnung hervor, die also unbedingt beibehalten werden müsse, auch wenn diese von manchen Staaten als wettbewerbseinschränkender Faktor kategorisiert werde.

Im Anschluss an die Begrüßung durch den Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher ging der Giessener Regierungspräsident Dr. Lars Witteck in seinem Grußwort auf die Werte ein, die mit dem Meistertitel verbunden sind: Fachkompetenz, technisches Know-How, höhere Qualifikation für Führungspositionen sowie soziale Kompetenz. Durch die tiefe Verwurzelung „vor Ort“ zeige das Handwerk eine hohe Verantwortung für die eigene Region. Oberbürgermeister Egon Vaupel unterstrich dies und fügte hinzu, dass auf das Handwerk für Arbeits- und Ausbildungsplätze stets Verlass sei. Handwerkskammerpräsident Heinrich Gringel verdeutlichte den Stellenwert des Meisterbriefes als „Gütesiegel der Berufsausbildung“ und die elementare Notwendigkeit dessen Erhalts. Die aktuellen Entwicklungen sieht er jedoch bedenklich, schließlich gebe es in diesem Jahr mehr Studienanfänger als Ausbildungsverträge und über 40 Prozent Studienabbrecher- „ es werden mehr Meister und nicht mehr Master benötigt“. Das Handwerk habe eine wichtige Bedeutung für die regionale Wertschöpfung: Standorttreue und eine besondere Ethik für die Ausbildung der Fachkräfte von morgen. Beste Chancen sieht er für die geehrten Jungmeisterinnen und Jungmeister, schließlich gibt es in der Handwerkskammer Kassel in den kommenden acht Jahren mehr als 3000 Betriebe, die ihre Nachfolge zu regeln haben.

Der stellvertretende Kreishandwerksmeister Hartmut Pfeiffer sprach das Schlusswort. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Svetlana Urintsova (Geige) und Gunther Friedrich (Klavier) begleitet.

Innungsmitglied aus Marburg gewinnt Innovation Award auf der Messe Security in Essen

Nach der Verleihung des Innovation Award in Gold: v.l. Jutta Winter (Marketing-Leiterin bei Sälzer), Rudi Cerne (Aktenzeichen XY), Geschäftsführer Walther Sälzer und der Leiter für Forschung und Entwicklung bei Sälzer Karlheinz Mankel

Die Sälzer GmbH aus Marburg wurde auf der Messe Security mit dem Innovation Award in Gold in der Kategorie „Technik & Produkte“ für seine Entwicklung der Multifunktionstür der Serie „Secufire“ ausgezeichnet. Der Fachjury aus Sicherheitsexperten der Industrie, des Gewerbes, Behörden und Industrie lagen knapp 100 Bewerbungen um den „Oskar der Sicherheitsindustrie“ vor.

Bei der innovativen Sicherheitstür handelt es sich um die bisher einzige, multifunktionelle vollverglaste Rohrrahmentür mit Fluchtwegfunktion, die Einbruchhemmung, Brand- und Rauchschutz,  Durchschusshemmung und Exlosionsschutz in sich vereint. Für all diese Eigenschaften mußten bislang immer mindestens zwei komplette Türen-Konstrukte aufwendig miteinander kombiniert werden. Der Vorsitzende der Jury betonte besonders die hohe Innovationsfähigkeit, die das in 3. Generation geführte mittelständische Familienunternehmen prägt und so seit Jahren die Positionierung am Markt auch gegen größere Konzerne begründet.

Freisprechungsfeier für die erfolgreichen Prüflinge im Cineplex-Kino Marburg

Zur Sommer-Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Marburg und der angeschlossenen Innungen waren etwa 250 Gäste in das Cineplex-Kino in Marburg gekommen. Die Junggesellinnen und -gesellen erhielten an diesem Abend ihre Prüfungszeugnisse von Obermeistern, Lehrlingswarten und Mitgliedern der Prüfungsausschüsse.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Tischler-Innung Marburg. Nach der Begrüßung durch Innungsobermeister Stephan Becker und Grußworten von  Kirsten Fründt, Landrätin des Landkreises Marburg-Biedenkopf und Gerhard Wenz Bereichsleiter der Agentur für Arbeit Marburg hielt Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher seine Ansprache zur Freisprechung.

Für besondere Leistungen wurden drei Prüflinge von Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher (rechts), seinem Stellvertreter Hartmut Pfeiffer (2. v. links) und dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Marburg Meinhard Moog (links) ausgezeichnet. 

Auszeichnungen für besondere Leistungen (von links):

Straßenbauer Andre Breuer aus Neustadt
(Bauscher Bauunternehmen und Baubetriebs GmbH und Co. KG, Neustadt) 

Tischler Andreas Jäckle aus Ebsdorfergrund (Tischlermeister Heinrich Pieh, Fronhausen)

Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik Alexander Krug-Sauer aus Gudensberg (Bräutigam Landtechnik GmbH, Gudensberg) 

Im Anschluss erfolgte die Überreichung der Zeugnisse aus 17 Handwerksberufen an die erfolgreichen Prüflinge der Sommerprüfung 2014. Alle Prüflinge und den Ablauf der Veranstaltung finden Interessenten hier: Freisprechungsfeier 2014-09-04. 

Neue Online-Lehrstellensuche verstärkt Kooperation von Kreishandwerkerschaft Marburg und Agentur für Arbeit Marburg

Präsentation der Online-Lehrstellensuche, von links: Volker Breustedt (Leiter Agentur für Arbeit), Rolph Limbacher (Kreishandwerksmeister), Meinhard Moog (Geschäftsführer KH), Ralf Funke (Obermeister Kfz-Innung)

Die neue Online-Lehrstellensuche auf der Homepage der Kreishandwerkerschaft Marburg bietet Ausbildungsstellensuchenden eine zusätzliche Möglichkeit zur Information über Ausbildungsstellen, die von Innungsfachbetrieben bei der Kreishandwerkerschaft Marburg gemeldet wurden.

Und so funktioniert es: Den gesuchten Ausbildungsberuf eingeben, und via  Zugriff auf Ausbildungsangebote der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit erhält man Informationen, welche Ausbildungsbetriebe noch „ihren“ Auszubildenden für dieses Jahr suchen. Auch für das Ausbildungsjahr 2015 sind bereits Angebote eingestellt. Derzeit werden die Mitgliedsbetriebe durch die Kreishandwerkerschaft zusätzlich informiert, so dass von weiteren Lehrstellenmeldungen ausgegangenen werden kann.

Dieses Angebot funktioniert durch die Zusammenarbeit der Kreishandwerkerschaft Marburg mit der Agentur für Arbeit Marburg. Die Suchergebnisse berücksichtigen alle offenen Lehrstellen der Mitgliedsbetriebe von Handwerksinnungen, die der Kreishandwerkerschaft Marburg angeschlossen sind, aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, wenn sie bei der Arbeitsagentur gemeldet sind.

Diese Online-Lehrstellensuche ist komfortabel, denn man kann sich -alphabetisch sortiert- über den gewünschten Ausbildungsberuf informieren und erfahren, wo es in heimischer Region passende Ausbildungsbetriebe gibt.

IG BAU und ZDB fordern Korrektur der Handwerksordnung für das Fliesenlegerhandwerk

Die Abschaffung der Meisterpflicht im Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk war eine Fehlentscheidung zulasten dieser Branche und der Verbraucher. Dies ist die Bilanz des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB) und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) nach fast zehn Jahren Erfahrung mit der Novelle der Handwerksordnung (HwO). Die Qualität in dem einstigen Vorzeige-Handwerk ist drastisch gesunken, die Ausbildungsleistung eingebrochen.

Die Zahl der Fliesenlegerbetriebe hat sich seit In-Kraft-Treten der HwO-Novelle mehr als verfünffacht. Vor In-Kraft-Treten der HwO-Novelle im Jahr 2004 lag die Zahl der bestandenen Meisterprüfungen im Fliesenlegerhandwerk konstant bei etwa 550 pro Jahr, mittlerweile sind es nur noch knapp 100 Meisterprüfungen, mithin ein Rückgang um 80 %. Auch die Ausbildungsleistung hat um mehr als die Hälfte abgenommen. Langfristig werden durch diese Entwicklung qualifizierte Mitarbeiter und Meister fehlen, die eine praxisorientierte Ausbildung vermitteln können. Ursache für diese dramatische Entwicklung ist der Wegfall der Meisterpflicht für Fliesenleger zum 1. Januar 2004 aufgrund der HWO-Novelle. Jeder kann sich ohne Nachweis einer Qualifikation als Fliesenleger selbstständig machen. Dies führte zu einem gnadenlosen Unterbietungswettlauf.

IG BAU und ZDB fordern von der neuen Bundesregierung die Korrektur der HwO-Novelle. Es muss sichergestellt werden, dass Kunden für ihr Geld fachgerechte Leistungen erhalten. Ein auch zukünftiges Angebot an Fach- und Meisterleistungen wird es aber nur geben, wenn gut qualifizierte Kräfte sich nicht weiterhin in Konkurrenz zu ungelernten Dumpinganbietern gezwungen sehen. Der einfachste Weg dahin ist die Rückkehr zur Meisterpflicht im Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk.

Darüber hinaus stärkt eine solche Entscheidung nicht nur das Fliesenlegerhandwerk, sondern wäre ein starkes Zeichen für die duale Berufsausbildung, um die Deutschland beneidet wird. Komplette Pressemeldung

HHT fordert Abschaffung der Vorfälligkeit von Sozialversicherungsbeiträgen

Der Hessische Handwerkstag (HHT), gebildet von den drei Handwerkskammern und den Landesfachverbänden, den Landesinnungsverbänden und Landesinnungen sowie den hessischen Kreishandwerkerschaften, hat sich für eine Abschaffung der vorgezogenen Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen ausgesprochen.

Diese im Jahr 2005 eingeführte Vorfälligkeit stellt nach Ansicht der Spitzenorganisation des hessischen Handwerks eine Doppelbelastung der Betriebe dar. Zum einen werde den Unternehmen Liquidität entzogen und zum anderen werden sie mit einem zusätzlichen Verwaltungsaufwand belastet.

Anstatt bis zum 15. des Folgemonats sind Arbeitgeber verpflichtet, die Sozialversicherungsbeiträge bereits zum drittletzten Bankarbeitstag für den Folgemonat abzuführen. Nach Ansicht von Harald Brandes, Geschäftsführer des HHT, belastet dies gerade die vorwiegend kleinen und mittleren Handwerksbetriebe, die im Regelfall nicht über einen großen Verwaltungsapparat verfügen. Vielfach könnten die Sozialversicherungsbeiträge erst im Nachhinein exakt ermittelt werden, was einen erheblichen Korrekturaufwand verursache. Aber auch sei das Vorziehen des Fälligkeitstermins für die Handwerksbetriebe, deren Eigenkapitalausstattung oft niedrig sei, eine weitere erhebliche Liquiditätsbelastung.

Die Regelung sei im 2005 zu einem Zeitpunkt der leeren Sozialkassen als Notmaßnahme zur Stabilisierung der Systeme eingeführt worden. Zwischenzeitlich habe sich die Kassenlage nicht zuletzt aufgrund der guten Arbeitsmarktlage deutlich verbessert. Die Notmaßnahme von einst müsse angesichts der Finanzpolster der Sozialkassen endlich zu Gunsten der Betriebe korrigiert werden.

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