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Hier finden Sie unter anderem die jeweiligen Handwerksinnungen, qualifizierte Handwerksbetriebe vor Ort sowie Informationen rund ums Handwerk.

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Aktuelle Mitteilungen und Nachrichten:

Aktion "Kinder & Handwerk" 2012 in Sterzhausen gestartet

Im Handwerk steht in Zukunft wahrscheinlich ein Engpass bevor, da sich nicht mehr genügend junge Menschen für Handwerksberufe interessieren. Die Kreishandwerkerschaft Marburg und der Landkreis Marburg-Biedenkopf hatten daher vor zwei Jahren gemeinsam die Idee für die Aktion „Kinder und Handwerk“ entwickelt. Für verschiedene Kindertagesstätten wurden von der Kreishandwerkerschaft Handwerksmeister als Paten gefunden. Diese besuchen an einem Tag ihre Kindertagesstätte und stellen ihr Handwerk und ihre Arbeit vor. Das erfolgreiche Projekt findet nun zum dritten Mal statt.

„Wir sehen in dieser Aktion eine gute Chance, frühzeitig etwas für die kommenden Generationen in den Handwerksberufen zu tun“, erklärte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern (2. v. links). Gerade durch Neugier und Forscherdrang könne bei Kindern schnell Interesse geweckt werden. Er und Kreishandwerksmeister Helmut Henkel (links) dankten den beteiligten Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeistern und den Trägern der Kindertageseinrichtungen für ihre Bereitschaft, an der Aktion mitzuwirken. „Wir haben für diese Aktion ein breites Spektrum an Handwerksberufen zusammengestellt. Neben Bäckern, Malern, Fleischern oder Raumausstattern sind Friseure, Tischler und Metallbauer sowie das Kraftfahrzeuggewerbe, das Heizungsbauerhandwerk oder die Elektro-Innung beteiligt“, erläuterte Henkel. Die Auftaktverantaltung fand im Kindergarten „Villa Kunterbunt“ in Lahntal-Sterzhausen statt; darüber freute sich auch Lanhntals Bürgermeister Manfred Apell (3. v. links). Weitere Termine "Kinder & Handwerk"

13 Marburger Innungsfleischer sind bei der 3. Hessischen Fleischwurstmeisterschaft erfolgreich

Überreichung von Urkunden für Goldmedaillen (von links): Landesinnungsmeister Eckhart Neun, Staatsministerin Lucia Puttrich, die Fleischermeister Martin Meier mit Sohn Bennet, Heinrich Trusheim, Manfred Riechel, Thomas Fritsch mit Sohn Josef und Kai Kutsch sowie HR-Kultmoderator Karl-Heinz Stier.

Die Hessische Fleischwurstmeisterschaft wurde kürzlich zum dritten Mal vom Fleischerverband Hessen durchgeführt. Nur Mitgliedsbetriebe der hessischen Fleischer-Innungen hatten die Möglichkeit sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen. Insgesamt wurden 96 Gold-, 72 Silber- und 46 Bronzemedaillen vergeben. Die Urkunden überreichten Lucia Puttrich, Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Landesinnungsmeister Eckhart Neun vom Fleischerverband Hessen und HR-Kultmoderator Karl-Heinz Stier.  

Aus dem Marburger Innungsbezirk waren 13 Fleischermeisterbetriebe, deren Fleischwürste alle Urkunden einbrachten, erfolgreich vertreten: Peter Debus (Kirchhain-Emsdorf), Werner Gerlach (Rauschenberg), Stephan Graml (Lohra-Kirchvers), Erich Hoffmann (Marburg-Wehrda), Konrad Kutsch (Ebsdorfergrund-Ebsdorf), Andreas Lauer (Cölbe), Meier III GmbH (Marburg), Wolfgang Müller (Lahntal-Caldern), Manfred Riechel (Weimar-Niederweimar), Rhiel, Inh. Thomas Fritsch (Amöneburg-Roßdorf), Karl Ruth und Heidi Philipps GbR (Marburg) Johannes Sprenger (Kirchhain), und Heinrich Trusheim (Münchhausen-Niederasphe).

Erfolgreiche Fusion zur LandBauTechnik-Innung Nordhessen

Der Innungsvorstand (von links): Innungsobermeister Joachim Bornmann, Stv. Obermeister Herbert Allié jun., Lehrlingswart Frank Kalhöfer, Wilhelm Bärenfänger jun., Erhard Freiling, Geschäftsführer Lothar Kaiser (Marburg), Geschäftsführer Erich Horbrügger (Kassel) und Ehrenpräsident Franz-Joseph Borgmann. Auf dem Bild fehlt: Jörg Herbold.

Zum 1. April 2012 entstand aus der Fusion der Landmaschinen-Innungen Kassel und Marburg-Korbach die LandBauTechnik-Innung Nordhessen mit einem Innungsbezirk, der aus den Landkreisen Kassel, Marburg-Biedenkopf, Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner, dem Altkreis Fritzlar-Homberg (Schwalm-Eder) sowie der kreisfreien Stadt Kassel be­steht.

Der LandBauTechnik-Innung Nordhessen wird der bisherige Obermeister der Kasseler Innung Joachim Bornmann aus Waldkappel vorstehen. Er wurde zum Obermeister der fusionierten Innung ebenso einstimmig wie die weiteren Vorstandsmitglieder gewählt. Sein Stellvertreter ist Herbert Allié jun. aus Wetter, der zuvor bei der Innung Marburg-Korbach ebenfalls dieses Amt bekleidete. Als Lehrlingswart wurde Frank Kalhöfer aus Korbach  und zu weiteren Vorstandsmitgliedern Erhard Freiling (Münchhausen), Jörg Herbold (Spangenberg) und Wilhelm Bärenfänger jun. (Lichtenfels) gewählt. Der ehemalige Obermeister der Innung Marburg-Korbach, Wilhelm Bärenfänger aus wurde von der Mitgliederversammlung zum Ehrenobermeister ernannt.

Sitz der Geschäftsstelle der LandBauTechnik-Innung Nordhessen ist bei der Kreishandwerkerschaft in Marburg. Auf der Grundlage einer Verwaltungsvereinbarung wird die Kreishandwerkerschaft Kassel mit ihren Geschäftsstellen in Kassel und Hofgeismar auch weiterhin für Anliegen der Mitgliedsbetriebe be­reitstehen. Vollständige Information

Mehr als 150 Ausbildungsstellen für die Region Mittelhessen im Bewerbungsportal für Ausbildungsplatzsuchende

Mit Unterstützung der Volksbank Mittelhessen versuchen die Kreishandwerkerschaften seit Mitte März Mitgliedsbetriebe der Innungen und Bewerber/innen um Ausbildungsstellen im Internet zusammen zu bringen.

Angebotene Ausbildungsstellen können in einem Online-Portal von Interessenten eingesehen werden. Die Ausbildungsplätze in Marburg und Umgebung findet man unter der Region Mittelhessen auf www.tooldu.de.

Inzwischen sind nach wenigen Tagen bereits mehr als 150 Ausbildungsstellen dort registriert.

Landrat überreicht Urkunden an 24 Fleischerfachbetriebe

Foto: Landkreis

Die Freiwillige Selbstkontrolle (FSK) wurde vor einigen Jahrzehnten von den hessischen Fleischermeisterbetrieben als sensorische Kontrolle ins Leben gerufen. Damals wurden lediglich Ausse­hen, Geruch und Geschmack der handwerklich hergestellten Produkte überprüft. Ab Anfang der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde die Prü­fung um eine chemische Analyse erweitert und Mitte der Neunziger kam noch eine moderne mikrobiologische Untersuchung hinzu.
Damals wie heute wur­den alle gut bewerteten Produkte mit dem Prädikat „Qualitätsprodukt aus Hessen“ und einer vom hessischen Wirt­schaftsminister signierten Urkunde ausgezeichnet.

Die aktuell ausgezeichneten Fleisch- und Wurstwaren ihrer Mitgliedsbetriebe hat die Fleischer-Innung Marburg anlässlich der Urkundenüberreichung durch Herrn Landrat Robert Fischbach in einer Übersicht zusammengestellt, die allen Verbrauchern zur Verfügung steht. Das Faltblatt kann in  der Geschäftsstelle der Innung bei der Kreishandwerkerschaft angefordert werden und steht Interessenten auch hier zur Verfügung: Urkundenübersicht 2012

Unsere Fleicherfachbetriebe finden Sie hier: Fleischer-Innung Marburg

Freisprechungsfeier für 113 erfolgreiche Prüflinge im Cineplex-Kino Marburg

Zur Winter-Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Marburg und der angeschlossenen Innungen waren mehr als 360 Gäste in das Cineplex-Kino in Marburg gekommen. 113 Junggesellinnen und -gesellen erhielten an diesem Abend Ihre Prüfungszeugnisse von Obermeistern, Lehrlingswarten und Mitgliedern der Prüfungsausschüsse.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Elektro-Innung Marburg. Nach der Begrüßung durch Innungsobermeister Jörg Peil und einem Grußwort von Volker Breustedt, Vorsitzender der Agentur für Arbeit Marburg, hielt Kreishandwerksmeister Helmut Henkel eine Ansprache zur Freisprechung.

Für besondere Leistungen wurden drei Prüflinge von Kreishandwerksmeister Henkel (rechts) und seinem Stellvertreter Rolph Limbacher (links) ausgezeichnet (von links / Ausbildungsbetrieb in Klammern): 

Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik Christoph Schreiber aus Vöhl
   (Frank Kalhöfer, Landmaschinenmechanikermeister / Korbach-Meineringhausen),
Tischlerin Ute Rademacher aus Lahntal 
   (Berufsbildungszentrum Marburg gGmbH, Marburg),
Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Bäckerei Jessica Balzuweit aus Ebsdorfergrund
   (Markus Schautes, Bäckermeister / Lahntal-Caldern).

Im Anschluss erfolgte die Überreichung der Zeugnisse aus 12 Handwerksberufen an die erfolgreichen Prüflinge der Winterprüfung 2011/2012. Alle Prüflinge und den Ablauf der Veranstaltung finden Interessenten hier: Freisprechungsfeier 2012-02-23.

Richtig Heizen und Lüften im Winter spart Energie

Wer im Winter nicht richtig heizt und lüftet, muss mit Schimmel an den Wänden und hohem Energieverbrauch rechnen. Denn je luftdichter Gebäude abgeschlossen sind, desto wichtiger ist der regelmäßige Luftaustausch. Anderenfalls kann Feuchtigkeit nicht entweichen und es kann zur Kondensation an Wänden und schließlich zu Schimmelbildung kommen. Kalte, trockene Frischluft, die beim Lüften in die Wohnung strömt, lässt sich schneller wieder erwärmen und nimmt dann viel mehr Feuchtigkeit auf als verbrauchte Raumluft. Deshalb lautet die richtige Empfehlung für den Winter: mindestens zwei Mal täglich einige Minuten stoßlüften und Heizkörper solange abdrehen. Durchzug sorgt für einen kompletten Luftaustausch, verbessert das Raumklima und verhindert Schimmelbildung. Zusätzlich ist Lüften nach dem Duschen oder beim Kochen empfehlenswert.

Ständig gekippte Fenster sind demgegenüber reine Energieverschwendung: Die Luft kann nicht zirkulieren und man heizt zum Fenster heraus. Der Deutsche Mieterbund hat berechnet, dass ständig gekippte Fenster Mehrkosten von bis zu 200 Euro pro Heizsaison verursachen können. Außerdem kühlen die Wände zu stark aus, was die Schimmelbildung enorm begünstigt. Wenn in Räumen wie Bad und Schlafzimmer ganztägig etwas geheizt wird, verbraucht man insgesamt sogar deutlich weniger Energie.

Die ideale Wohnraumtemperatur liegt bei etwa 20 Grad. Hält man sich tagsüber nicht in der Wohung auf, sollte die Heiztemperatur auf ungefähr 16 Grad eingestellt werden; ebenso ist es ratsam, über Nacht die Temperatur in der gesamten Wohnung zu reduzieren. Ein professionell eingestelltes Heizungssystem mit neuesten Thermostaten und Lüftungsanlage bringt den gewünschten Effekt. So spart man Energie, CO2-Ausstoß und Geld. Die Fachbetriebe aus dem Sanitär-, Heizungs-, Klima-Gewerk können dabei helfen.

Elektro-Innung Marburg hat einen eigenen Internetauftritt

Neuer Online-Service der Elektrobranche für Mitglieder und Verbraucher

Die „Innung für elektro- und informationstechnische Handwerke Marburg“ hat ihren eigenen Internetauftritt im Dezember 2011 freigeschaltet. Damit bestehen für die Mitgliedsbetriebe wie auch für Kunden und Verbraucher umfangreiche Möglichkeiten, Informationen aus der Elektrobranche zu erhalten. Der neue Auftritt steht unter der Adresse www.elektro-innung-marburg.de zur Verfügung. Bisher wurde die Elektro-Innung online auf einer Unterseite der Homepage bei der Kreishandwerkerschaft Marburg geführt. Von dort aus wird es zukünftig einen Link zur eigenen Seite geben.

Innungsobermeister Jörg Peil äußerte sich sehr zufrieden mit dem neuen Online-Angebot: „Sowohl die inhaltlichen Angebote unseres neuen Auftritts wie auch deren Darstellungsform entsprechen dem modernen Bild unserer zukunftsträchtigen Branche mit ihren anspruchsvollen Berufen.“ Denn mit Themen wie Energieeinsparung und Kostensenkung, Sicherheit durch E-Checks sowie neueste Techniken für bessere Ausstattung  in privaten Haushalten, gewerblichen und öffentlichen Gebäuden seien die Elektro- und Informationstechnik zentrale Branchen der Zukunft. ...komplette Meldung

Lehrgänge für berufsübergreifenden Teil III der Meisterprüfung beginnen im Februar 2012 bei der Kreishandwerkerschaft Marburg

Zur Vorbereitung auf den dritten Teil der Meisterprüfung bietet die Kreishandwerkerschaft Marburg zwei Kurse mit Beginn im Februar 2012 an. Diese Vorbereitungskurse richten sich berufs­übergreifend an angehende Meisterinnen und Meister in Handwerksbetrieben aus allen Branchen. Sie vermit­teln betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Kenntnisse. Die Lehrgänge bieten mit 220 Unterrichtsstunden außerdem eine ideale Möglichkeit zur Weiterbildung für alle Mitarbeiter, die kaufmän­nisch-verwaltende und organisatorische Aufgaben im Handwerk erfüllen und keine Meisterqualifi­kation anstreben. Denn die Kurse können auch mit der Prüfung „Fachkauffrau / Fachkaufmann für Hand­werkswirtschaft“ abgeschlossen werden.

Am 13. Februar startet der Vollzeitkurs, dessen Lehrgangsinhalte Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr und samstags von 8.00 bis 13.00 Uhr vermittelt werden. Anmeldeschluss für diesen Kurs ist der 30. Januar 2012. Der Teilzeitlehrgang beginnt zwei Wochen später am 27. Februar. Unterrichtstage sind Mon­tag- und Donnerstagabend sowie Samstag. Anmeldungen für den Teilzeitkurs sollten bis 13.Februar 2012 bei der Kreishandwerkerschaft Marburg eingereicht werden. Weitere Informationen zu den Lehrgängen und Anmeldeformulare finden Interessierte in der Rubrik „Weiterbildung“.

 

Seniorennachmittag des Handwerks 2011 in Marburg

Beim alljährlichen Seniorennachmittag der Kreishandwerkerschaft Marburg hatten die Handwerkssenioren Gelegen­heit, sich bei Kaffee und Kuchen in vorweihnachtlicher Stimmung auszutau­schen.

Die Überreichung von Ehrenurkunden für Meisterjubiläen durch Kreishandwerksmeister Helmut Henkel (mittlere Reihe links) war einer der Veranstal­tungspunkte des Seniorennachmittags. Dabei wurden die Urkunden für 50jähriges (Goldener Meisterbrief) sowie für 40jähriges Meisterjubiläum übergeben.

Musikalisch untermalt wurde der Seniorennachmittag durch Lieder des Schulchores der Richtsbergschule.

Ehrungen für 50 Jahre Meisterbrief / Goldener Meisterbrief:

     Wilhelm Stuhlmann, Bäckermeister
     August Grün, Elektroinstallateurmeister
     Erich Schmitt, Elektroinstallateurmeister
     Burghard Jammer, Fleischermeister
     Heinrich Vaupel, Schmiedemeister
     Ludwig Dippel, Kraftfahrzeugmechanikermeister
     Werner Riemann, Feinwerkmechanikermeister
     Werner Baumbach, Gas- und Wasserinstallateurmeister

Ehrungen für 40 Jahre Meisterbrief:

     Heinrich Mankel, Mauermeister
     Werner Rausch, Dachdeckermeister
     Gerhard Nau, Kraftfahrzeugelektrikermeister
     Karl Böhl, Schmiedemeister
     Alois Schüßler, Gas- und Wasserinstallateurmeister 

Handwerk erwirtschaftet 5,7 % mehr Umsatz im 3. Quartal 2011

Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt, stiegen im dritten Quartal 2011 die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk um 5,7 % gegenüber dem dritten Quartal 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren zugleich Ende September 2011 im zulassungspflichtigen Handwerk 0,2 % mehr Personen tätig als Ende September 2010.

Alle sieben Gewerbegruppen des Handwerks erzielten im dritten Quartal 2011 höhere Umsätze als im dritten Quartal 2010. Mit + 10,9 % steigerten die Handwerke für den gewerblichen Bedarf, zu denen beispielsweise Metallbauer und Feinwerkmechaniker gehören, ihre Umsätze am stärksten. Am geringsten stiegen die Umsätze mit + 0,7 % im Gesundheitsgewerbe.

In vier der sieben Gewerbegruppen gab es Ende September 2011 mehr Beschäftigte als Ende September 2010. In den Handwerken für den gewerblichen Bedarf nahm die Beschäftigung mit + 2,2 % am stärksten zu. Mehr Beschäftigte gab es auch im Kraftfahrzeuggewerbe (+ 1,0 %) und im Ausbaugewerbe (+ 0,4 %). Im Bauhauptgewerbe stieg die Zahl der Beschäftigten mit + 0,1 % geringfügig. Demgegenüber sank die Zahl der Beschäftigten in den Handwerken für den privaten Bedarf (- 3,5 %), im Lebensmittelgewerbe (- 1,5 %) und im Gesundheitsgewerbe (- 0,6 %).

57 Meisterbriefe beim Fest des Handwerks in der Stadthalle Marburg überreicht

Meisterinnen und Meister des Dachdecker-, Maler- und Lackierer-, Kälteanlagenbauer-, Kfz-Techniker-, Elektrotechniker-, Tischler-, Modellbauer- und Friseurhandwerks

Mehr als 350 Gäste feierten bei der Kreishandwerkerschaft Marburg und den angeschlossenen Innungen das diesjährige Fest des Handwerks in der Marburger Stadthalle. 
Die offizielle Überreichung der 57 Meisterbriefe aus verschiedenen Handwerksberufen nahmen Heinrich Gringel, Präsident der Handwerkskammer Kassel, Kreishandwerksmeister Helmut Henkel und Geschäftsführer Lothar Kaiser vor.

Kreishandwerksmeister Henkel ging nach der Begrüßung der Gäste in seiner Ansprache auf das Image des Handwerks ein. Das Handwerk in Hessen erwirtschafte in seinen 70.500 Betrieben mit rund 340.000 Mitarbeitern und etwa 29.000 Auszubildenden einen Umsatz von 30 Milliarden Euro. Damit trage das Handwerk enorm zur wirtschaftlichen Entwicklung bei, sagte Henkel. Als Handwerk nehme man oft nur die bekanntesten Handwerke wie die Bau- und Ausbauberufe wahr. Dabei gebe es viele weitere Berufe, die häufig nicht mehr dem Handwerk zugeordnet werden. Kreishandwerksmeister Henkel empfahl den Betrieben und deren Mitarbeitern noch mehr Freude an der Arbeit haben, denn das werde sich positiv auf die Kunden übertragen.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von dem bundesweit bekannten Entertainer Ralph Lohaus gestaltet. Neben der Jazztanzgruppe des TV 1904 Wallau unterhielt das Comedy-Duo "Ein schrilles Pärchen" die Gäste.

Eine Übersicht der erfolgreichen Meisterinnen und Meister finden Sie hier: Meister 2011.

Fachkräftemangel verstärkt sich: Betriebe in der Region suchen Mitarbeiter

Die gute konjunkturelle Erholung hat bei den Handwerksbetrieben auch zu einer höheren Einstellungsbereitschaft der Betriebe geführt. Insgesamt fast jeder vierte Betriebsinhaber (23,1 Prozent) gab bei einer jüngst durchgeführten Sonderumfrage der Handwerkskammer Kassel bei über 700 Betrieben an, dass er derzeit oder in den kommenden Monaten Fachkräfte einstellen wolle. Das sind erheblich mehr als in einer Fachkräfteumfrage aus dem Herbst 2006; damals suchten lediglich 13 Prozent nach neuem Personal. Dabei haben die Betriebe, die aktuell oder in den kommenden Monaten Fachkräfte einstellen wollen, im Durchschnitt immerhin 1,8 Stellen zu besetzen.

Damit werden aktuell bzw. in naher Zukunft  ca. 3.000 Facharbeiter (insbesondere qualifizierte Gesellen) im nord-, mittel- und osthessischen Handwerk gesucht. Die meisten offenen Stellen melden die Bauhandwerke sowie die industriellen Zulieferer, also exakt die Gewerbegruppen, deren konjunkturelle Lage zurzeit am besten ist. Vollständige Pressemeldung der HWK Kassel

Bei der Befragung der Mitgliedsbetriebe durch die Kreishandwerkerschaft Marburg anlässlich der bevorstehenden "Aktionwoche Handwerk - Ausbildung" konnten die Unternehmer zusätzlich einen akuten Fachkräftebedarf mitteilen. So wurden neben weiteren Ausbildungstellen auch 22 offene Stellen gemeldet. Darunter waren Beschäftigungsmöglichkeiten in den Bereichen Dachecker- und Malerhandwerk, Elektro- und SHK-Technik, Kfz- und Landmaschinengewerbe, Tischler- und Zimmerhandwerk sowie im Fleischer- und Friseurgewerbe.

 

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